Es hallt und knallt im Hochgebirg

Text zum Holterbuammarsch

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1.
Es hallt und knallt im Hochgebirg,
wer wildert denn da drobn?
Es kracht und macht so laut und schiach,
als tat a Wetter drohn.
Ma siacht koane Schützn, koa Wild weit und breit,
Aba drobn auf der Mahd, da rührt sich was stad:
Der Halterbua is 's und ma merkts auf amal:
von an Peitschnknall - wars da Hall!
Der Bua scho früah vom Lager springt,
treibt auf die Alm und hüat',
Die Brust voll Lust - er juchzt und singt
und blast sein Halterliad.
Ja, bei Wind und Sturm find ma 'n Halterbuam,
ehrlich, treu und schlicht, tuat er seine Pflicht;
is er no so arm, sei Herz schlagt allweil warm
für sein Heimatland und für sein Stand!

2.
Und hat er amal a Deandl gern,
so liabt er 's wahr und treu;
man kann ihn dann oft reden hörn
vom Schatzerl ohne Scheu.
Er kann ihr nix biatn als sei Halterbuamherz,
und nur ihr allein ghörts, koa Falschheit, koa Schmerz.
Er liabt sie und sie is sei Alls auf der Erd,
was er verehrt, hält er wert!
Sie wird ja nia an andern liabn
und waar er noch so reich!
Er woaß, sie mag nur ihn alloa
und kommt ihr koane gleich!
Was sie ihm hat gschworn, halt s' dem Halterbuam,
is er noch so arm, s'Herz schlagt allwei warm!
Übers Jahr, da führt er sie zum Traualtar!
Betrogn is koane worn vom Halterbuam!

3.
Und sollt amal fürn Halterbuam
das letzte Stündl schlagn;
So will er nix, als dass sie d'Gruabn
auf der Alm im Wasen grabn!
Denn da hat er sei ganzes Lebn vollbracht,
hat bei Tag und bei Nacht das Vieh treu bewacht,
drum will er sei Grabstättn mittn unterm Grün -
Ja, das is nach seinem Sinn!
Den Stab aufs Grab, koa Inschrift net,
des gilt für ihn als Kreuz.
Vom Tal her läutens zum Gebet, das hat sein eignen Reiz!
Und is er verstorbn, kemmen d'Halterbuam
alle weit und breit, geben ihm s' letzte Gleit,
singen eahm als Pfüat no sei Halterliad.
Die Glocke surmt vom Turm fürn Halterbuam!

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